Datenschutzerklärung
Stand: 26. August 2026
Hier steht für jede Funktion von founderi, welche personenbezogenen Daten dabei entstehen, wohin sie gehen, wie lange sie bleiben und wer herankommt: Infrastruktur und Dienstleister, Sprach- und Videoräume samt Aufzeichnungen und Mitschriften, KI-Funktionen, die Ausweisprüfung mit Gesichtsabgleich, Zahlungen und Auszahlungen, E-Mails, Löschfristen und Ihre Rechte. Die offenen Punkte stehen mit dabei.
1. Verantwortlicher und Geltungsbereich
Verantwortlicher für die Verarbeitung personenbezogener Daten auf der founderi-Plattform im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist:
ExpertsMedia LLC 30 N Gould St, Ste N Sheridan, WY 82801 USA
E-Mail: hello@founderi.io
Diese Erklärung gilt für die öffentlich erreichbaren Seiten von founderi, die Web-App, die Progressive Web App (PWA), Nutzerkonten, Communities, Direktnachrichten, Sprach- und Videoräume, Bühnen und deren Aufzeichnungen und Mitschriften, Veranstaltungen, Kurse, die Mediathek, das Netzwerk und den Feed, den Assistenten „Foundi“, das Partnerprogramm und die Auszahlungen, die Ausweisprüfung, öffentlich geteilte Inhalte, Linkseiten und Kurzlinks, Support-Anfragen sowie die damit verbundenen E-Mails und Push-Benachrichtigungen.
Datenschutz-Anfragen, Anträge zur Ausübung Ihrer Rechte und Fragen zu dieser Erklärung können Sie an die oben genannte Adresse oder an die im Impressum veröffentlichten Kontaktdaten richten. Einen Datenschutzbeauftragten haben wir nicht bestellt; er ist nach Art. 37 DSGVO für uns derzeit nicht verpflichtend.
2. Grundsätze, Rechtsgrundlagen und Kategorien von Daten
Wir verarbeiten personenbezogene Daten nur, soweit dies für die Bereitstellung von founderi, die Durchführung des Nutzungsvertrags, die Sicherheit der Plattform, gesetzliche Pflichten oder die von Ihnen gewünschte Funktion erforderlich ist. Wir beachten dabei insbesondere Datenminimierung, Zweckbindung, Integrität und Vertraulichkeit (Art. 5 DSGVO).
Je nach Nutzung verarbeiten wir insbesondere Stammdaten (Name, Anzeigename, Nutzername, E-Mail-Adresse), Konto- und Sicherheitsdaten, Profil- und Präferenzdaten, Nutzungs- und Kommunikationsdaten, Inhaltsdaten und Medien, Sprach- und Videodaten aus Räumen und Bühnen sowie deren Mitschriften, freiwillige Standortangaben, Geräte- und Verbindungsdaten, Zahlungs-, Abrechnungs- und Provisionsdaten sowie – nur bei Nutzung der jeweiligen Funktion – Ausweis- und Identitätsdaten einschließlich biometrischer Daten.
Die Rechtsgrundlagen sind: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für die Vertragserfüllung und vorvertragliche Maßnahmen; Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO für gesetzliche Aufbewahrungs-, Nachweis- und Prüfpflichten; Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO für IT-Sicherheit, Missbrauchsabwehr, Fehleranalyse, Reichweitenmessung und den stabilen Betrieb; Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO für freiwillige Einwilligungen sowie Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO für die ausdrückliche Einwilligung in einen Gesichtsabgleich bei der Ausweisprüfung.
Biometrische Daten zur eindeutigen Identifizierung einer Person verarbeiten wir ausschließlich im Rahmen der Ausweisprüfung (Abschnitte 20 und 21) und ausschließlich mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung. Andere besondere Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 DSGVO erheben wir nicht gezielt; geben Sie solche Angaben freiwillig in Ihrem Profil oder in Beiträgen an, veröffentlichen Sie sie damit offensichtlich selbst (Art. 9 Abs. 2 lit. e DSGVO).
3. Hosting, Infrastruktur und Server-Protokolle
Die Produktivumgebung von founderi wird auf Microsoft Azure betrieben. Die Anwendung läuft als Azure Container App; die Anwendungsdatenbank ist ein Azure Database for PostgreSQL Flexible Server; Dateien liegen in Azure Blob Storage; Geheimnisse verwaltet Azure Key Vault. Die Produktionsbereitstellung ist auf die Azure-Region Germany West Central (Frankfurt) ausgelegt. Die KI-Ressource wird in einer EU-Region betrieben (Vorgabe: West Europe, Niederlande).
Die Server für Sprach- und Videoräume (LiveKit) betreiben wir auf Infrastruktur der Hetzner Online GmbH in Deutschland. Sie sind der einzige Teil der Plattform, der nicht bei Microsoft läuft.
Beim Aufruf der Plattform und bei jeder Programmschnittstellen-Anfrage fallen technisch notwendige Protokolldaten an: IP-Adresse, Datum und Uhrzeit, angeforderte Adresse und HTTP-Methode, Statuscode, übertragene Datenmenge, Referrer-Informationen, Browserkennung sowie daraus ableitbare Angaben zu Browser, Betriebssystem und Gerät. Bei angemeldeten Anfragen können Protokolldaten einer Konto- oder Sitzungskennung zugeordnet sein, soweit dies zur Fehleranalyse oder Missbrauchsabwehr erforderlich ist.
Wir verarbeiten diese Daten, um Inhalte auszuliefern, Angriffe und Fehlkonfigurationen zu erkennen, Verfügbarkeit und Leistung zu überwachen, Sicherheitsvorfälle aufzuklären und die Plattform gegen unbefugte Zugriffe zu schützen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Die Protokolle werden in Azure Monitor / Log Analytics verarbeitet und dort nach 30 Tagen gelöscht. Zugriff haben nur Personen mit Betriebs- oder Sicherheitsaufgaben.
4. Datenbank, Medien-, Belegspeicher und getrennte Bereiche
Konten, Mitgliedschaften, Communities, Kanalstrukturen, Einstellungen, Berechtigungen, Interaktionen, Nachrichten, Zahlungsreferenzen und weitere zur Plattformfunktion notwendige Datensätze speichern wir in der Azure-PostgreSQL-Datenbank. Datenbank und Objektspeicher sind in der Produktionsarchitektur nicht allgemein aus dem Internet erreichbar; der Zugriff erfolgt über die dafür eingerichtete Anwendungs- und Netzwerkinfrastruktur und über verwaltete Identitäten, nicht über Zugangsschlüssel.
Dateien und Medien – etwa Profilbilder, Banner, Bilder, Videos, Dokumente, Chat-Anhänge, Kursmaterial, Sprachnachrichten, Bühnenaufzeichnungen, Präsentationen, Marken-Vorlagen und Support-Anhänge – liegen in nicht öffentlichen Containern des Azure Blob Storage. Inhalte werden nicht über frei zugängliche Speicheradressen ausgeliefert, sondern erst nach Berechtigungsprüfung durch die Plattform. Buchhaltungsbelege, Datenbanksicherungen, die Unterlagen des Gründerklubs und die Bilder einer laufenden Ausweisprüfung liegen in logisch getrennten Bereichen mit jeweils eigener Zugriffsprüfung; für Ausweisbilder gibt es überhaupt keinen allgemeinen Auslieferungsweg (Abschnitt 21).
Beim Hochladen verarbeiten wir Dateiname, Dateityp, Größe, technische Metadaten und den Inhalt der Datei. Bildmetadaten werden, soweit technisch vorgesehen, bereinigt, damit Standortdaten oder Gerätekennungen aus einer Kamera nicht mit veröffentlicht werden. Hochgeladene Dateien werden auf Schadsoftware und auffällige Dateistrukturen geprüft. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO sowie unser berechtigtes Interesse an einem sicheren Dienst nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
5. Registrierung, Anmeldung und Geräte
Für geschützte Bereiche ist ein Nutzerkonto erforderlich. Bei Registrierung und Kontoverwaltung verarbeiten wir insbesondere E-Mail-Adresse, Name oder Anzeigename, Nutzername, Sprache, Zeitzone, Profilangaben, Konto-Kennung, Zeitpunkte von Registrierung und letzter Aktivität, den Weg, über den Sie zu uns gekommen sind (etwa einen Empfehlungslink), sowie die von Ihnen gewählten Einstellungen.
founderi verwendet für die Anmeldung einen einmaligen, zeitlich begrenzten Code per E-Mail. Klartext-Passwörter speichern wir nicht. Zur Prüfung, Begrenzung und Absicherung des Anmeldevorgangs verarbeiten wir den Code nur in geschützter Form, die zugehörige E-Mail-Adresse, Zeitstempel, Sitzungs- und Geräteinformationen sowie sicherheitsrelevante Ereignisse. Zusätzlich kann eine Absicherung mit Authenticator-App oder Geräteanmeldung (Passkey) eingerichtet werden. Adressen von Wegwerf-Anbietern weisen wir bei der Registrierung ab; dafür gleichen wir die Domain Ihrer Adresse gegen eine Liste solcher Anbieter ab.
Sie können mehrere Geräte mit demselben Konto verbinden. Wir speichern dafür je Gerät eine Kennung, eine Bezeichnung, die Browser- und Betriebssystemklasse sowie Zeitpunkte der Anmeldung und der letzten Nutzung, damit Sie Ihre Geräte in den Einstellungen sehen und einzeln abmelden können. Für zwei Übergaben zwischen Rechner und Telefon – ein Profilbild aus der Handygalerie und die Fortsetzung einer Ausweisprüfung auf dem Telefon – erzeugen wir einen kurzlebigen, einmal verwendbaren Übergabe-Code; auf dem Telefon findet dabei keine Anmeldung statt, und der Vorgang endet nach der Übergabe.
Wir setzen technisch notwendige Sitzungs-Cookies und vergleichbare Speichermechanismen ein, damit angemeldete Personen wiedererkannt werden, die Sitzung geschützt bleibt und sicherheitsrelevante Einstellungen funktionieren. Rechtsgrundlage für die Speicherung auf Ihrem Endgerät ist § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG; die anschließende Datenverarbeitung beruht auf Art. 6 Abs. 1 lit. b und lit. f DSGVO.
Zur Absicherung Ihres Kontos führen wir einen Anmeldeverlauf: je Anmeldung Zeitpunkt, IP-Adresse, Land und Browserkennung. Er beantwortet die Frage, ob sich jemand anders an Ihrem Konto angemeldet hat. Zusätzlich halten wir einmalig fest, über welchen Weg Sie zu founderi gekommen sind — Herkunftskanal, Kampagnenmerkmale eines Links und die verweisende Seite; diese Zeile entsteht bei der Registrierung und wird danach nicht fortgeschrieben. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
6. Besuchszählung ohne Konto und ohne Kennung
Auf den öffentlich erreichbaren Seiten führen wir eine Reichweitenmessung, die ohne jede Wiedererkennung auskommt. Sie ist eine auf dem Server geführte, auf die volle Stunde verdichtete Strichliste: Für jede Stunde zählen wir, wie viele Aufrufe auf eine bestimmte Merkmalskombination fielen. Es wird dabei nichts auf Ihrem Endgerät gespeichert oder ausgelesen – kein Cookie, keine Kennung, kein Zählpixel; § 25 TDDDG ist deshalb nicht einschlägig.
Gezählt werden je Stunde: das Muster der aufgerufenen Seite (etwa „/tarife“ oder „/c/[slug]“ – nie der vollständige Pfad, also nie, welche einzelne Community jemand angesehen hat), der Herkunftskanal und die Kampagnenmerkmale eines Links, der Hostname der verweisenden Seite, die ART einer Klick-Kennung aus einer Anzeige (nicht die Kennung selbst), die Geräteklasse, die Grundsprache des Browsers, das Land aus der Kopfzeile des Auslieferungsnetzes und die Angabe, ob der Aufruf von einem erkannten Suchmaschinen-Crawler stammt.
Diese Zahlen sagen, wie viele Menschen die Seiten erreichen und wo sie abspringen – eine Frage, die sich mit den Daten angemeldeter Konten nicht beantworten lässt, weil es diese Konten in dem Moment noch nicht gibt. Aufrufe angemeldeter Personen zählen wir hier nicht mit. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einer nachvollziehbaren Reichweiten- und Werbeauswertung nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Ein Personenbezug entsteht dabei nicht und wird auch nicht hergestellt.
7. Lokale Speicherung und einwilligungsbasierte Nutzungsanalyse
Technisch notwendige Cookies, Local Storage und vergleichbare browserseitige Speicherungen setzen wir für Anmeldung, Sicherheitszustand, Sprache, Schriftgröße und Kontrast, Ansichtsmodus, die PWA-Funktion, Benachrichtigungseinstellungen und die zuverlässige Bedienung ein. Einige dieser Einstellungen gehören bewusst dem Gerät und nicht dem Konto – wer die Schrift vergrößern muss, um lesen zu können, soll das tun können, bevor er sich anmeldet. Rechtsgrundlage ist § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 lit. b und lit. f DSGVO.
Darüber hinaus analysieren wir die Nutzung der Plattform – aber ausschließlich, soweit Sie darin eingewilligt haben. Beim ersten Besuch nach der Anmeldung fragen wir Sie danach; bis zu Ihrer Entscheidung erheben wir nur, was für Betrieb und Sicherheit erforderlich ist. Voreingestellte Häkchen gibt es nicht. Ihre Entscheidung treffen Sie für drei Zwecke getrennt: Produktverbesserung, Personalisierung und Werbung. Rechtsgrundlage für die Speicherung auf Ihrem Endgerät ist § 25 Abs. 1 TDDDG, für die anschließende Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.
Haben Sie eingewilligt, verarbeiten wir Nutzungsereignisse: aufgerufene Ansichten (als Routenmuster, nicht als vollständige Adresse), Verweildauer und Lesezeit, Scrolltiefe, Interaktionen mit Beiträgen, Kanälen, Medien, Kurzvideos und Kursen, das Abspiel- und Wischverhalten im Kurzvideo-Reel, Teilnahme an Terminen und Bühnen, Vorgänge im Bestellprozess, eine im Browser erzeugte Geräte- und Sitzungskennung, Gerätetyp, Betriebssystem, Browser, Spracheinstellung, Zeitzone, Land sowie einen nicht rückrechenbaren Hashwert Ihrer IP-Adresse zur Missbrauchsabwehr. Inhalte Ihrer Nachrichten, Beiträge und Suchanfragen erfassen wir dabei nicht.
Aus diesen Ereignissen leiten wir ein Interessen- und Nutzungsprofil ab (etwa Themeninteressen, bevorzugtes Gerät, Tageszeit der Nutzung, Nutzungshäufigkeit, Kaufinteresse) und bilden daraus Zielgruppen. Zur Personalisierung gehören ausdrücklich zwei Dinge, die man einem Feed nicht ansieht: Er reagiert bereits innerhalb einer Sitzung auf das, was Sie gerade lesen, und er bezieht das Verhalten von Konten mit ähnlichen Interessen ein – was Ihnen vorgeschlagen wird, hängt damit nicht nur an Ihnen selbst. Haben Sie in den Zweck „Werbung“ eingewilligt, dient das Profil der Auswahl und Erfolgsmessung von Werbung innerhalb von founderi.
Ändert sich, was diese Zwecke umfassen, gilt Ihre frühere Einwilligung als überholt und wir fragen erneut. Eine einmal erteilte Einwilligung wächst nicht stillschweigend auf neue Verarbeitungen mit.
Wir verkaufen keine personenbezogenen Daten. Wir übermitteln Ihr Nutzungsverhalten nicht an Werbenetzwerke, setzen keine Social-Media-Pixel ein und betreiben kein geräte- oder anbieterübergreifendes Tracking über founderi hinaus. Die Auswahl von Werbung findet auf unseren eigenen Systemen statt. Eine automatisierte Entscheidung mit rechtlicher Wirkung oder ähnlich erheblicher Beeinträchtigung im Sinne des Art. 22 DSGVO ist damit nicht verbunden.
Sie können Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen – in Ihrem Profil unter „Daten und Privatsphäre“, mit demselben Aufwand wie bei der Erteilung. Mit dem Widerruf löschen wir das abgeleitete Profil und Ihre Zielgruppenzugehörigkeiten unverzüglich; die zugrunde liegenden Ereignisse werden nicht mehr verwendet und im nächsten turnusmäßigen Lauf gelöscht. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt unberührt.
Nutzungsereignisse speichern wir zweckabhängig höchstens 90 Tage (Produktverbesserung) beziehungsweise 180 Tage (Personalisierung und Werbung) und löschen sie danach automatisch. Ihre Einwilligungsentscheidungen protokollieren wir, um sie nach Art. 7 Abs. 1 DSGVO nachweisen zu können; dieses Protokoll wird mit Ihrem Konto gelöscht.
8. Communities, Beiträge, Nachrichten und Netzwerk
Wenn Sie eine Community nutzen, verarbeiten wir Ihre Mitgliedschaft, Rollen und Berechtigungen, Kanal- und Kurszuordnungen, Beiträge, Kommentare, Reaktionen, Erwähnungen von Personen und Communities, Umfragen und Stimmen, Direktnachrichten, Einladungen, Meldungen, Moderationsvorgänge sowie Zeitangaben und die jeweils erforderlichen Empfänger- und Sichtbarkeitsinformationen. Die Sichtbarkeit richtet sich nach den von der Community festgelegten Zugriffsrechten und Rollen; Rollen gelten dabei immer nur innerhalb der Community, die sie vergeben hat.
Für den persönlichen Feed und die Netzwerkfunktionen verarbeiten wir Verbindungsanfragen, angenommene oder abgelehnte Verbindungen, Interessen, Interaktionen und die von Ihnen veröffentlichten Inhalte. Nutzt eine Community Aktivitätspunkte, Level, Bestenlisten, Tagesaufgaben oder Abzeichen, verarbeiten wir dafür Ihre gezählten Handlungen in dieser Community; welche dieser Anzeigen es überhaupt gibt, entscheidet die jeweilige Moderation. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Zu Ihrem Profil gehören neben Name und Bild die Angaben, die Sie dort selbst machen: Kurzbeschreibung, Titelzeile, Beruf, Unternehmen, aktuelles Projekt, Ort, Website, Interessen, Fähigkeiten und ein beruflicher Werdegang mit Position, Organisation, Ort und Zeitraum. Diese Angaben sind sämtlich freiwillig, jederzeit änderbar und für die Personen sichtbar, die Ihr Profil sehen dürfen — für die Kernnutzung ist keine davon Voraussetzung.
In Direktnachrichten sehen beide Seiten, wann eine Nachricht ein Gerät erreicht hat und wann sie gelesen wurde. In Kanälen merken wir uns, bis wohin Sie gelesen haben, damit der Ungelesen-Punkt stimmt; welche Kurzvideos Sie geöffnet haben, merken wir uns aus demselben Grund. Wer auf einen Beitrag reagiert oder in einer Umfrage abgestimmt hat, ist innerhalb der Community für die dazu Berechtigten erkennbar.
Blockieren und Stummschalten speichern wir als Verbindung zwischen zwei Konten. Beides ist eine Aussage über einen anderen Menschen und deshalb nur für die Wirkung da, nicht als Auskunft: Die blockierte Person erfährt von uns nicht, dass und von wem sie blockiert wurde. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Nachrichtentexte, Direktnachrichten und Mitschriften speichern wir in der Datenbank verschlüsselt. Eine Verschlüsselung ersetzt jedoch keine Zugriffsentscheidung: Personen, denen Sie Inhalte innerhalb einer Community oder Direktnachricht zugänglich machen, können diese im Rahmen ihrer Berechtigung sehen, speichern oder weitergeben. Bitte teilen Sie deshalb keine Daten, die andere Mitglieder nicht erhalten sollen.
Bearbeiten Sie eine gesendete Nachricht, bleibt die vorherige Fassung als Verlauf gespeichert und die Bearbeitung ist für alle Beteiligten erkennbar; nehmen Sie eine Nachricht zurück, bleibt die Zeile als Platzhalter stehen, weil Antworten darauf zeigen. Inhalte, die gemeldet wurden, bleiben der Moderation auch dann zugänglich, wenn sie danach gelöscht oder geändert werden – sonst wäre jede Meldung durch Löschen zu entwerten.
Sie können Ihre Mitgliedschaft in einer Community verbergen. Dann erscheinen Sie dort in keiner Mitgliederliste, Anwesenheitsliste oder Bestenliste, und die Community steht nicht in Ihrem öffentlichen Profil. Ihre Beiträge bleiben sichtbar – wer schreibt, steht mit seinem Namen darunter. Die Leitung der betreffenden Community und das founderi-Team sehen die Mitgliedschaft weiterhin.
9. Sichtbarkeit, Community-Verantwortliche und gemeinsame Verarbeitung
Community-Gründerinnen und -Gründer sowie von ihnen benannte Administratoren und Moderatorinnen können – entsprechend ihren Rollen – Mitgliedschaften, sichtbare Profilangaben, Inhalte innerhalb ihrer Community, Moderationsmeldungen und Community-Statistiken einsehen und verwalten. Sie können Mitglieder einladen, Rollen vergeben, Inhalte entfernen oder redaktionell korrigieren, Zugänge beschränken und eigene Regeln festlegen. Diese Personen handeln für die jeweilige Community; founderi stellt die technische Plattform bereit.
Bitte prüfen Sie vor dem Beitritt Beschreibung, Zugangsregeln und Mitgliederkreis einer Community. Inhalte in öffentlichen oder für eine größere Mitgliedergruppe freigegebenen Bereichen können von allen dazu berechtigten Personen eingesehen werden. Direktnachrichten sind nur für die von Ihnen ausgewählten Gesprächspartner bestimmt; bei einer Meldung oder bei gesetzlich zulässiger beziehungsweise sicherheitsbedingter Prüfung können berechtigte Plattformstellen eingeschaltet werden.
Soweit Community-Verantwortliche eigenständig Zwecke und Mittel der Verarbeitung von Mitgliederdaten außerhalb der Plattform bestimmen – etwa für eigene Einladungslisten, Veranstaltungen oder Kommunikation außerhalb von founderi –, sind sie hierfür selbst verantwortlich. Diese Erklärung beschreibt die Verarbeitung durch founderi und die innerhalb der Plattform bereitgestellten Funktionen.
10. Echtzeit, Anwesenheit, Sprach- und Videoräume
Für aktuelle Nachrichten, Benachrichtigungen sowie Präsenz- und Raumstatus hält die Plattform eine dauerhafte Verbindung zum Server (Server-Sent Events). Dabei werden Sitzungskennung, Verbindungszeitpunkt, technische Verbindungsdaten, Online-Status und die für die Zustellung benötigten Ereignisdaten verarbeitet. Zusätzlich zeigen wir an, dass jemand gerade in einem Gespräch ist – gemessen an der Teilnahme an einem Raum, ausdrücklich ohne zu verraten, in welchem. Wer „Als offline anzeigen“ gewählt hat, erscheint auch dann nicht als anwesend.
Für Sprachräume, Bühnen, Direktanrufe und Videoangebote verwenden wir WebRTC und LiveKit als Medienserver. Verarbeitet werden Aufbau- und Verbindungsdaten (IP-Adressen, Raum- und Teilnehmerkennung, Zeitpunkte, technische Geräte- und Netzwerkparameter) sowie die Audio- und Videodaten selbst. Bei einem direkten Gespräch zwischen zwei Browsern kann die IP-Adresse der Gegenseite technisch bekannt werden; das ist Bestandteil des WebRTC-Verfahrens und lässt sich nicht abschalten. Über beendete Anrufe speichern wir eine Anrufliste: die beiden Beteiligten, die Art des Anrufs (Sprache oder Video), Beginn, Zeitpunkt der Annahme, Ende, Dauer und ob das Gespräch überhaupt zustande kam.
Kamera und Mikrofon werden erst nach Ihrer ausdrücklichen Freigabe im Browser geöffnet. Der Ersatz oder das Weichzeichnen Ihres Kamerahintergrunds läuft vollständig auf Ihrem Gerät – das dafür genutzte Modell liefern wir von unseren eigenen Servern aus, es wird kein Bild zur Analyse irgendwohin gesendet. Ebenso arbeitet der Streamer-Modus, der beim Teilen Ihres Bildschirms Namen, Beträge und Anschriften auf der Anzeige verdeckt: Er verändert nur die Darstellung auf Ihrem Bildschirm und schützt keine Daten gegenüber Dritten.
Gästen ohne Konto können Sie über einen Einladungslink Zugang zu einem Raum oder zu einer Community geben. Vor dem Eintritt bestätigt der Gast eine selbst angegebene E-Mail-Adresse mit einem sechsstelligen Code; ein Konto entsteht dabei nicht. Wir speichern die angegebene Adresse, den angegebenen Namen und die Zeitpunkte, um den Zugang zuzuordnen und Missbrauch weitergereichter Links zu begrenzen. Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 lit. b und lit. f DSGVO.
Andere Teilnehmende können Inhalte mit eigenen Mitteln aufzeichnen; darauf haben wir keinen Einfluss. Bevor Sie sensible Informationen in einem Raum teilen, beachten Sie bitte die Teilnehmerliste und den Zweck des Raums.
11. Aufzeichnungen von Bühnen und Sprachräumen
Bühnen und Sprachräume können mitgeschnitten werden. Eine Aufzeichnung ist nie heimlich: Läuft sie, sieht das jede Person im Raum an einem deutlichen Hinweis – und zwar schon vor dem Betreten des Raums. Starten, anhalten und beenden darf sie nur die Moderation der Community beziehungsweise die Leitung der jeweiligen Bühne.
Aufgezeichnet werden Bild und Ton des Raums einschließlich der gezeigten Präsentationen. Die fertige Datei landet in der Mediathek der Community, in einem eigenen Ordner neben den gezeigten Folien; sie unterliegt damit denselben Zugriffsrechten, Ordnerfristen und Löschmöglichkeiten wie andere Medien der Community. Fremde Musik, die während einer Sendung im Raum lief, ist im Mitschnitt ausdrücklich nicht enthalten.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für die Durchführung der von der Community angebotenen Veranstaltung sowie unser berechtigtes Interesse an der Nachbereitbarkeit von Vorträgen nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Wenn Sie nicht aufgezeichnet werden möchten, können Sie den Raum verlassen, ohne Kamera und Mikrofon teilnehmen oder der Verarbeitung nach Art. 21 DSGVO widersprechen; die Verantwortlichen der Community entscheiden über die Löschung eines Mitschnitts in ihrer Mediathek.
12. Mitschrift auf Bühnen
Auf Bühnen kann das Gesprochene laufend mitgeschrieben werden, damit alle mitlesen können und Aussagen nachprüfbar bleiben. Die Mitschrift entsteht dort, wo das jeweilige Mikrofon steht: Der Browser der sprechenden Person schneidet ihren eigenen Beitrag an den Sprechpausen und lädt nur diese Abschnitte hoch. Dadurch ist der Name neben einer Zeile gemessen und nicht aus einer gemischten Tonspur geraten – ein Stimmvergleich findet nicht statt.
Die Tonabschnitte werden zur Umwandlung in Text an Azure OpenAI übermittelt; für die Aufbewahrung dort gilt, was in Abschnitt 18 beschrieben ist. Bei uns entsteht je Abschnitt eine Zeile mit dem verschlüsselten Wortlaut, dem angezeigten Namen der sprechenden Person zum Zeitpunkt des Sprechens, dem Beginn und der Länge des Abschnitts. Die Mitschrift ist ein maschinelles Hörergebnis und kein Protokoll; darauf weist die Anzeige dauerhaft hin.
Die Mitschrift sehen und als Datei herunterladen können die Personen, die den Kanal ohnehin sehen dürfen. Sie wird nach 30 Tagen automatisch gelöscht. Die Mitschrift ist je Kanal abschaltbar und ab Werk eingeschaltet; wird sie abgeschaltet, entstehen keine neuen Zeilen, während die bereits geschriebenen stehen bleiben. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO sowie das berechtigte Interesse der Community und von founderi an Barrierefreiheit und Nachvollziehbarkeit nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
13. Veranstaltungen, Tickets, Kurse und Mediathek
Wenn Sie Veranstaltungen oder Kurse nutzen, verarbeiten wir Anmeldungen, Zu- und Absagen, Wartelistenstatus, Veranstaltungs- und Zeitzoneninformationen, Erinnerungen, Kurszuordnung, Fortschritt, abgeschlossene Lektionen, Antworten sowie bei kostenpflichtigen Terminen den Ticketstatus. Ohne gültiges Ticket geben wir weder den Zugangslink noch den Zutritt zum Raum heraus; das ist die Funktion, um deretwillen der Ticketstatus verarbeitet wird.
Community-Verantwortliche erhalten die für ihre Community erforderlichen Übersichten – Teilnehmerlisten, Zu- und Absagen, Kursfortschritte und zusammengefasste Nutzungskennzahlen. Beim Hochladen in die Mediathek merken wir uns zusätzlich, aus welchem Kanal eine Datei stammt, damit sie automatisch einsortiert werden kann. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; für aggregierte Betriebskennzahlen zusätzlich Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Zu einem hochgeladenen Video können Untertitel und eine Textfassung erstellt werden. Dafür wird die Tonspur in Abschnitten an den Transkriptionsdienst übermittelt (Abschnitt 18); das Ergebnis liegt als Text und als Untertitelspur neben dem Video und wird in die Sprache der lesenden Person übersetzt. Ob das geschieht, entscheidet ein Schalter beim Hochladen — was gesprochen wurde, steht danach also auch als Text da, und zwar für alle, die das Video sehen dürfen.
14. Öffentliche Seiten, geteilte Inhalte, Linkseiten und Kurzlinks
Communities haben eine öffentliche Seite, die auch ohne Anmeldung erreichbar ist. Dort können Name, Zeichen, Titelbild, Beschreibung, Mitgliederzahl und – soweit die Community das so eingerichtet hat – Gesichter und Namen einzelner Mitglieder erscheinen. Die zugehörigen Bilder werden über kurzlebige, signierte Adressen ausgeliefert, damit Vorschaukarten in Messengern funktionieren, ohne den gesamten Medienbestand zu öffnen. Wer seine Mitgliedschaft verborgen hat, erscheint dort nicht (Abschnitt 8).
Einzelne Dateien aus der Mediathek und einzelne Beiträge lassen sich gezielt öffentlich freigeben – als Link, QR-Code oder Nachricht. Wer den Link öffnet, sieht genau diesen einen Inhalt; die Community drumherum bleibt geschlossen. Wir speichern dafür die Freigabe selbst, ihre Frist und Zugriffszahlen. Eine zurückgenommene Freigabe, ein gelöschter Inhalt, eine abgelaufene Frist oder ein gelöschtes Konto beenden den Zugang sofort. Personen ohne Konto können auf einer solchen Seite eine Einladungsanfrage hinterlassen; wir speichern dann die von ihnen angegebene E-Mail-Adresse und Nachricht für die Verantwortlichen der Community und versenden von uns aus keine Einladungsmail.
Communities können eine Linkseite unter einer eigenen Adresse betreiben, auf der sie Bild, Beschreibung und Verweise nach außen sammeln. Sie ist öffentlich, wird in alle Sprachen der Plattform übersetzt und zählt Klicks je Verweis als Schätzwert – die Knöpfe zeigen unmittelbar auf ihr Ziel und nicht auf einen Umleiter bei uns. Bestehende persönliche Linkseiten aus der Zeit davor bleiben erreichbar.
Für diese Seiten führen wir zusätzlich eine Auswertung, die – wie die Besuchszählung oben – ohne jede Wiedererkennung auskommt: eine auf dem Server geführte, auf den Tag verdichtete Strichliste aus Aufruf oder Klick, betroffenem Element, Herkunft des Besuchs (verweisende Website und Kampagnenangaben aus der Adresse), Gerätegattung, Land und ausgelieferter Sprache. Auf Ihrem Endgerät wird dabei nichts gespeichert oder ausgelesen – kein Cookie, keine Kennung, kein Zählpixel; § 25 TDDDG ist deshalb nicht einschlägig. Rechtsgrundlage ist das berechtigte Interesse der Community an einer Reichweitenauswertung ihrer eigenen öffentlichen Seite nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Ein Personenbezug entsteht dabei nicht und wird auch nicht hergestellt.
Die Verantwortlichen einer Linkseite können zusätzlich einschalten, dass wiederkehrende Besucher als solche gezählt werden. Nur dann wird eine Kennung in Ihrem Browser abgelegt, und nur dann fragen wir Sie vorher auf der Seite ausdrücklich um Ihre Einwilligung nach § 25 Abs. 1 TDDDG und Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO; ohne Ihre Zustimmung wird nichts abgelegt. Die Kennung verlässt Ihren Browser nicht – an uns übermittelt wird ausschließlich die Angabe, ob dieser Besuch der erste war oder nicht. Ihre Entscheidung – auch ein Nein – wird in Ihrem Browser vermerkt, damit die Frage nicht erneut gestellt wird; Sie können sie widerrufen, indem Sie die Websitedaten dieser Seite in Ihrem Browser löschen.
Angemeldete Mitglieder können Kurzlinks anlegen. Ein Kurzlink zeigt beim Öffnen zuerst sein Ziel an, bevor er dorthin weiterleitet, und wir zählen die Aufrufe. Wir speichern Zieladresse, Beschriftung, Ersteller, Zeitpunkte und Aufrufzahlen; je Konto und Tag ist die Zahl neu angelegter Kurzlinks begrenzt. Auch Umfragen lassen sich öffentlich teilen und auf fremden Seiten einbetten. Eine Stimme von außen verlangt Name und E-Mail-Adresse, damit dieselbe Person nicht mehrfach abstimmt; beides liegt verschlüsselt, und der Schlüssel für den Abgleich ist ein nicht rückrechenbarer Hashwert, der vergleichen, aber keine Adresse zurückgeben kann. Wer abstimmt, liest vorher, was mit der Adresse geschieht, und hakt es ausdrücklich ab — ohne dieses Häkchen entsteht keine Stimme.
Alles, was Sie öffentlich stellen, kann von Suchmaschinen erfasst, von Dritten kopiert und außerhalb unserer Reichweite weiterverbreitet werden. Rechtsgrundlage für diese Veröffentlichungen ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO – sie finden nur statt, weil Sie oder die Verantwortlichen einer Community sie ausgelöst haben.
15. Standortangaben, Markierungen und Stories
Sie können an einen Beitrag oder eine Story freiwillig einen Ort hängen. Gespeichert werden der Ortsname – verschlüsselt, mit einer durchsuchbaren Form daneben – sowie, wenn Sie das zulassen, Koordinaten. Diese runden wir bewusst auf vier Nachkommastellen: Eine Story sagt „dieses Café“ und nicht „dieser Tisch“. Ohne Ihre Angabe entsteht keine Ortsinformation; aus Ihrer IP-Adresse leiten wir keinen Standort ab und speichern auch keinen daraus.
Sie können andere Mitglieder in einer Story markieren. Eine Markierung ist eine Aussage über einen anderen Menschen: Die markierte Person wird benachrichtigt und kann sich selbst wieder herausnehmen, auch gegen den Willen der verfassenden Person. Musik zu einer Story stammt aus einem lizenzierten Katalog und wird beim Abspielen darübergelegt, nicht in das Video gerechnet.
Für die Reihenfolge im Feed berücksichtigen wir neben Themen und Aufmerksamkeit auch räumliche Nähe. Der dafür verwendete Ort stammt ausschließlich aus dem Profilfeld „Ort“ und aus Ortsangaben, die jemand selbst an einen eigenen Beitrag gehängt hat; er wird im Moment der Abfrage gelesen und nicht als dauerhaftes Merkmal über Sie gespeichert. Stories sind 72 Stunden sichtbar; die daran hängenden Angaben bleiben am zugrunde liegenden Beitrag bestehen.
16. Eingebettete Inhalte, fremde Kurzvideos und externe Links
In Beiträgen, Kursen, auf Bühnen und in Veranstaltungen können Inhalte Dritter eingebettet sein – etwa Videos von YouTube, Vimeo, Dailymotion, TikTok, Twitch, Loom, Streamable, Zoom, Spotify, SoundCloud, Imgur oder Tenor. Erst wenn ein solcher Inhalt geladen oder abgespielt wird, kann der jeweilige Anbieter insbesondere Ihre IP-Adresse, Browserdaten und den Abrufzeitpunkt verarbeiten. Für YouTube verwenden wir, wo möglich, die Variante ohne Werbe-Cookies (youtube-nocookie.com). Für die Verarbeitung durch diese Anbieter gelten deren eigene Datenschutzhinweise.
Im Kurzvideo-Reel laufen neben eigenen Beiträgen auch fremde Kurzvideos. Wir kopieren diese Videos nicht: Gespeichert wird nur, was über ein Video bekannt ist (Adresse, Titel, Kanal, Vorschaubild); abgespielt wird es im eingebetteten Player seiner Plattform, mit den oben beschriebenen Folgen. Die Suche nach solchen Videos führt unser Server durch, nicht Ihr Browser. Ob und wie stark Ihr Verhalten das Reel prägt, hängt an Ihrer Einwilligung in die Personalisierung (Abschnitt 7); ohne sie erfassen wir nur, was für den Betrieb nötig ist.
Beim Bühnenradio spielt jeder Browser die Musik selbst über den Player der Musikplattform ab; wir leiten keinen Ton weiter. Auch hier entsteht eine unmittelbare Verbindung zwischen Ihrem Gerät und dem Anbieter.
Vorschaubilder und Seitenabzüge zu fremden Links holt unser Server ab, nicht Ihr Browser – die verlinkte Seite erfährt dadurch nichts über Sie. Beim Abruf lehnen wir Cookie-Banner der fremden Seite automatisiert ab, weil wir eine Einwilligung nicht stellvertretend für jemanden erteilen dürfen.
Die Hausschrift von founderi laden wir von Fontshare (Indian Type Foundry); einzelne technische Dateien für die Anzeige von PDF-Dokumenten stammen vom Auslieferungsnetz jsDelivr. Ihr Browser stellt dazu eine Verbindung zu diesen Anbietern her und übermittelt dabei technisch bedingt Ihre IP-Adresse. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einer einheitlichen, funktionsfähigen Darstellung nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Die GIF-Suche wurde entfernt. Bereits vorher gesendete GIFs von GIPHY können weiterhin angezeigt werden; beim Abruf kann Giphy, Inc. (USA) Ihre IP-Adresse und technische Abrufdaten erhalten. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, da dies zur Darstellung bestehender Inhalte erforderlich ist.
17. Übersetzung von Inhalten
Die Bedienoberfläche liegt in allen Sprachen der Plattform vor; dafür ist keine Verarbeitung Ihrer Inhalte nötig. Inhalte von Mitgliedern – Nachrichten, Beiträge, Kanal- und Kurstexte, Termine, Folien, Untertitel – werden dagegen bei Bedarf maschinell übersetzt. Dabei wird der betreffende Text an Azure OpenAI übermittelt (Abschnitt 18) und die Übersetzung verschlüsselt zwischengespeichert, damit derselbe Satz nicht wiederholt übersetzt werden muss.
Ob die Inhalte einer Community übersetzt werden, entscheidet die Community über das gebuchte Modul; ohne dieses Modul bleibt sie einsprachig. Ausgenommen sind die Inhalte von founderi selbst, öffentlich sichtbare Schaufenster-Texte (etwa die Karte einer Community beim Entdecken, Linkseiten und Kurzlink-Beschriftungen) sowie die Beispiel-Community „Campus“ – diese werden übersetzt, weil sie sich an Menschen richten, die noch nicht Mitglied sind. Adressen und Zieladressen werden nie übersetzt.
18. KI-Funktionen über Azure OpenAI
Verschiedene Funktionen von founderi nutzen KI-Modelle. Anbieter ist ausschließlich Microsoft über Azure OpenAI; Aufrufe an OpenAI selbst finden nicht statt. Die Ressource liegt in einer EU-Region, und die Verarbeitung einzelner Anfragen ist auf die EU-Datenzone eingestellt. Der Zugriff erfolgt über eine verwaltete Identität ohne API-Schlüssel und über einen privaten Netzwerkendpunkt.
Betroffen sind je nach Nutzung: Übersetzungen, Untertitel und Transkripte, Sprachnachrichten und Mitschriften, Textvorschläge und der Assistent, die Erstellung und Analyse von Bild- und Markeninhalten, Vorschläge für Landeseiten, die thematische Einordnung von Beiträgen und Benachrichtigungen, Inhalts- und Wortfilter, das Auslesen hochgeladener Belege sowie die Formulierung bestimmter E-Mails. Übermittelt wird jeweils nur, was die aufgerufene Funktion braucht – der eingegebene Text, die betreffende Audioaufnahme, das ausgewählte Bild oder die zur Bearbeitung nötigen Kontextdaten.
Nach den Vertragsbedingungen von Microsoft werden Eingaben und Ausgaben nicht zum Training der Grundmodelle verwendet, und OpenAI hat keinen Zugriff auf über Azure eingereichte Daten. Microsoft speichert Eingaben und Ausgaben allerdings standardmäßig bis zu 30 Tage für eine automatisierte Missbrauchsüberwachung, in deren Rahmen in eng begrenzten Fällen autorisierte Beschäftigte von Microsoft Material einsehen können. Diese Aufbewahrung liegt außerhalb unserer Löschvorgänge; wir weisen ausdrücklich darauf hin, statt sie zu verschweigen.
Für den optionalen Einrichtungs-Assistenten eines Auszahlungsprofils können Sie freiwillig Dokumentenfotos hochladen, damit Angaben wie Name, Adresse, Geburtsdatum oder IBAN als Formularvorschlag ausgelesen werden. Eine Identitäts- oder Echtheitsprüfung findet dabei nicht statt. Solche Bilder speichern wir nicht dauerhaft; gespeichert werden nur die von Ihnen geprüften und bestätigten Formulardaten. Soweit ein solches Bild ein Lichtbild enthält, beruht die Verarbeitung auf Ihrer ausdrücklichen Einwilligung nach Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO; die Felder lassen sich jederzeit ohne KI selbst ausfüllen.
Rechtsgrundlage ist bei der von Ihnen angeforderten Produktfunktion Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, bei betrieblich veranlassten Auswertungen Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO und bei besonderen Kategorien Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO.
19. Foundi – Assistent, Telefonat, Faktencheck und Marktdaten
„Foundi“ ist der Assistent der Plattform. Im Gespräch mit ihm verarbeiten wir Ihre Eingaben, den gespeicherten Gesprächsverlauf, von Ihnen gesetzte Erinnerungen sowie – nur wenn Ihre Frage das verlangt – einzelne Angaben aus Ihrem Konto. Welche das sein können, ist im Code abschließend aufgezählt; Foundi bekommt nichts, wonach er nicht gefragt hat. Änderungen an Ihrem Konto führt er nur nach ausdrücklicher Rückfrage und nur in engen Grenzen aus. In öffentlichen Kanälen antwortet er ohne jede Angabe über ein Konto.
Darüber hinaus merkt Foundi sich einzelne kurze Notizen über Sie, damit Sie ihm nicht bei jedem Gespräch dasselbe erklären müssen — etwa dass Sie zwei Communities führen. Diese Notizen schreibt er selbst aus dem, was er von Ihnen mitbekommt; sie werden je Art überschrieben statt gesammelt, und der Wortlaut des Gesprächs wird dafür nicht gespeichert. Weil das ein Persönlichkeitsprofil aus beobachtetem Verhalten ist, hängt es an Ihrer Einwilligung in die Personalisierung: Ohne sie entsteht keine Notiz und wird keine gelesen, und mit dem Widerruf ist sie sofort weg (Abschnitt 7).
Foundi ist auch telefonisch bedienbar. Ihr Mikrofonton wird dabei je nach Weg zunächst in Text umgewandelt oder unmittelbar vom Sprachmodell verarbeitet; die Antwort wird vorgelesen. Für die durchgehende Gesprächsleitung baut Ihr Browser eine direkte Verbindung zu Azure auf und übermittelt Ton und IP-Adresse damit unmittelbar an Microsoft; wir stellen Ihrem Browser dafür ein kurzlebiges Zugangstoken aus und sehen das Gespräch selbst nicht. Auf dem alternativen Weg läuft der Verbindungsaufbau über unseren Server. Wir zählen Gesprächsdauer und Kontingente; die Tonaufnahme selbst bewahren wir nicht auf.
Fragen Sie Foundi nach der Richtigkeit einer Behauptung oder nach einem Link, sucht er im Netz. Dafür übermittelt unser Server Ihre Frage beziehungsweise daraus gebildete Suchbegriffe an die Suchmaschinen DuckDuckGo, Brave Search und Mojeek und ruft die gefundenen Seiten anschließend selbst ab. Ihr Browser stellt dabei keine Verbindung zu diesen Diensten her, und wir übermitteln keine Angaben über Sie – wohl aber den Text Ihrer Frage. Bitte geben Sie deshalb in einer solchen Frage keine vertraulichen Angaben an.
Für Kurse, Preise und Schlagzeilen ruft der Server zusätzlich öffentlich zugängliche Quellen ab (Stooq, Yahoo Finance sowie Google News als RSS-Nachrichtenübersicht). Auch diese Abrufe gehen von uns aus, nicht von Ihrem Gerät. Eine Anlageberatung ist damit ausdrücklich nicht verbunden.
Auf öffentlich geteilten Seiten ist Foundi auch ohne Anmeldung ansprechbar. Er kennt dort ausschließlich die öffentlichen Einstiegsfragen und den Inhalt der geteilten Seite; Angaben über Konten stehen ihm dort nicht zur Verfügung. Zum Schutz vor Missbrauch begrenzen wir die Zahl solcher Anfragen. Ob Foundi in einer Community überhaupt ansprechbar ist, entscheidet deren Moderation.
20. Ausweisprüfung über Didit
Vor der vollständigen Nutzung der Plattform prüfen wir die Identität der Mitglieder. Diese Prüfung führt seit August 2026 der Dienst Didit durch (verification.didit.me). Zuvor eingesetzt wurde Stripe Identity; für Konten, die ihre Prüfung dort begonnen haben, und als Rückfallweg bleibt dieser Weg bestehen. Zweck der Prüfung ist, dass hinter jedem Namen auf founderi ein nachgewiesener Mensch steht, sowie die Verhinderung von Mehrfach- und Umgehungskonten; Rechtsgrundlage sind Art. 6 Abs. 1 lit. b und lit. f DSGVO, für die Nachweisführung auch lit. c.
An Didit übermitteln wir zum Anlegen einer Prüfsitzung eine pseudonyme Kennung Ihres Kontos, Ihre E-Mail-Adresse, Ihre Sprache und – soweit vorhanden – den bei uns hinterlegten Namen und das Geburtsdatum als Erwartungswert. Die eigentliche Prüfung findet auf den Seiten von Didit statt: Dort geben Sie Ihr Ausweisdokument und die weiteren vom Prüfablauf verlangten Nachweise unmittelbar bei Didit ein. Für diese Verarbeitung gelten die Datenschutzhinweise von Didit; umfasst der Prüfablauf einen Gesichtsabgleich, werden dabei biometrische Daten verarbeitet, für die Ihre ausdrückliche Einwilligung im Prüfvorgang eingeholt wird (Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO).
Zurück an founderi gehen das Prüfergebnis, die Sitzungskennung, Zeitpunkte, im Fehlerfall eine Fehlerkennung sowie aus dem geprüften Dokument Vor- und Nachname und Geburtsdatum. Diese Angaben übernehmen wir in Ihr Konto; sie haben Vorrang vor selbst eingetippten Angaben, weil der Name unter Ihren Beiträgen nur so viel wert ist wie die Prüfung dahinter. Die von Didit ebenfalls gelieferte Anschrift übernehmen wir ausdrücklich nicht. Ausweisbilder erhalten wir auf diesem Weg nicht.
Das Ergebnis erreicht uns über eine signierte Rückmeldung von Didit; zusätzlich fragen wir den Stand selbst nach. Wir speichern das Ergebnis in der Form, in der die Plattform es liest, und daneben die unveränderte Auskunft des Anbieters als Nachweis. Ein Anbieterwechsel löscht dabei keinen früheren Prüfnachweis.
21. Eigene Ausweisprüfung mit Gesichtsabgleich
Für Menschen, bei denen die Prüfung über den Dienstleister nicht funktioniert – etwa weil ein Dokument nicht unterstützt wird –, bieten wir eine eigene Prüfung an. Sie ist freiwillig und ein zweiter Weg, kein Ersatz. Dabei fotografieren Sie Ihr Ausweisdokument und Ihr Gesicht, und ein Bildmodell vergleicht beides. Das ist die Verarbeitung eines biometrischen Datums zur eindeutigen Identifizierung im Sinne von Art. 9 Abs. 1 DSGVO; sie findet ausschließlich auf Grundlage Ihrer ausdrücklichen Einwilligung nach Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO statt.
Die Einwilligung holen wir ein, bevor das erste Bild entsteht: Ohne sie wird der Vorgang gar nicht erst geöffnet, und ohne geöffneten Vorgang kann kein Bild hochgeladen werden. Vor dem eigentlichen Abgleich prüfen wir ein zweites Mal, ob sie noch gilt. Wir speichern als Nachweis den Zeitpunkt und die Fassung des Einwilligungstextes am Konto und am jeweiligen Vorgang sowie eine unveränderliche Protokollzeile; als Beleg der Zustimmung wird ausdrücklich kein Bild aufbewahrt. Sie können die Einwilligung jederzeit widerrufen – dann wird der laufende Vorgang samt aller Bilder sofort geräumt.
Aufgenommen werden höchstens fünf Bilder, jedes mit einem eigenen Zweck: die Vorderseite des Dokuments als Vergleichsgegenstand, die Rückseite wegen der maschinenlesbaren Zone (bei einem Reisepass entfällt sie), ein Gesichtsbild von vorn sowie zwei Kopfdrehungen als Echtheitsnachweis. Eine sechste Aufnahme nimmt der Server nicht an. Einen Dateiwähler gibt es nicht; ein Bild aus der Galerie beweist nichts über den Menschen davor. Schärfe- und Helligkeitsmessung während der Aufnahme laufen ausschließlich in Ihrem Browser.
Die Bilder werden ausschließlich verschlüsselt übertragen und liegen in einem eigenen Speicherbereich, der weder über den allgemeinen Medienweg noch über irgendeine andere Adresse ausgeliefert wird. Sie werden nicht in Sicherungskopien aufgenommen. Zum Abgleich übermitteln wir sie an Azure OpenAI (Abschnitt 18) – ausdrücklich ohne die Angaben, die Sie selbst eingetippt haben; der Abgleich mit unserem Bestand findet danach in unserem Code statt. Ein Gesichtsvektor, ein biometrisches Template oder ein vergleichbares Merkmal entsteht dabei zu keinem Zeitpunkt, auch nicht vorübergehend.
Mit der Entscheidung endet der Zweck, und damit endet die Speicherung: Bilder, maschinenlesbare Zone, Dokumentnummer, Dokumentart, ausstellendes Land, Ablaufdatum sowie der aus dem Dokument gelesene Name und das Geburtsdatum werden im selben Zug gelöscht. Es bleibt ein Prüfvermerk – die Rechnung, das Ergebnis, der Zeitpunkt, wer entschieden hat und unter welcher Fassung der Einwilligung. Die Frage „warum wurde dieses Konto freigegeben?“ muss ein Jahr später beantwortbar sein, die Frage „wie sah der Ausweis aus?“ nicht. Ein abgebrochener Vorgang wird nach zwei Stunden geräumt, ein eingereichter, über den niemand entschieden hat, nach sieben Tagen; ein zur menschlichen Prüfung vorgelegter Vorgang behält seine Bilder bis zur Entscheidung, weil sonst niemand entscheiden könnte.
Die Bilder einer laufenden Prüfung sehen ausschließlich Mitglieder der Plattformleitung mit der Rolle „Admin“ – nicht der Support, nicht andere Team-Rollen. Jeder geöffnete Bildaufruf wird protokolliert, und die Bilder werden mit einem Zwischenspeicher-Verbot ausgeliefert. Nach der Löschung antwortet dieser Zugang nicht mehr.
Ein Punkt sei offen benannt: Unsere nächtliche Datenbanksicherung enthält keine Bilder, wohl aber die Datensatzzeile. Läuft sie, während eine Prüfung gerade offen ist, können die daraus gelesenen Dokumentangaben bis zum Ablauf der Sicherungsfrist in einer Sicherung enthalten sein. Wir nehmen das bewusst in Kauf, weil Sicherungen mit ausgenommenen Spalten die Wiederherstellbarkeit zerstören würden, an der weit mehr hängt.
22. Zahlungen, Abonnements, Partnerprogramm und Auszahlungen
Für kostenpflichtige Leistungen, Abonnements, einmalige Speicher- oder Inhaltskäufe, Tickets, Rechnungen, Rückerstattungen und Auszahlungen nutzen wir Stripe. Je nach Vorgang sind Stripe Payments Europe, Ltd. (Irland) und/oder weitere Gesellschaften der Stripe-Gruppe, insbesondere Stripe, Inc. (USA), eingebunden.
Verarbeitet und übermittelt werden insbesondere Name, E-Mail-Adresse, Rechnungs- und Anschriftendaten, Kaufgegenstand, Betrag, Währung, Steuerinformationen, Zahlungs- und Transaktionsstatus sowie Stripe-Kunden-, Sitzungs- und Konto-Kennungen. Karten- und Kontodaten geben Sie unmittelbar in den von Stripe bereitgestellten Eingabemasken ein; vollständige Zahlungsdaten speichern wir nicht. Brechen Sie einen Kaufvorgang ab, halten wir fest, was Sie kaufen wollten und wohin Sie zurückkehren können, um Sie einmalig daran erinnern zu können; vor jeder solchen Erinnerung prüfen wir, ob die Sache inzwischen gekauft wurde.
Nehmen Sie am Partnerprogramm teil, verarbeiten wir zusätzlich Ihre Empfehlungskette (wer Sie geworben hat und wen Sie geworben haben), die daraus entstehenden Provisionen, Ihr Auszahlungsprofil einschließlich Bankverbindung oder Debitkarte, Steuerangaben sowie die ausgestellten Gutschriften. Für die Auszahlung erhebt Stripe Connect weitere Angaben unmittelbar von Ihnen. Gutschriften enthalten die gesetzlich vorgeschriebenen Angaben und werden nach den handels- und steuerrechtlichen Fristen aufbewahrt.
Menschen in Ihrem Team sehen Ihren Namen und Ihre Position darin; Beträge, die andere für ihr Abonnement zahlen, sehen sie nicht. Wird Ihre Position in einem Team geändert, werden Sie darüber benachrichtigt. Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO für handels- und steuerrechtliche Pflichten sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO für Betrugsprävention. Ergänzend gelten die Datenschutzhinweise von Stripe.
Wer über einen Empfehlungslink zu founderi kommt, wird der werbenden Person zugeordnet; wer ohne einen kam, kann eine Empfehlung innerhalb einer Frist selbst nachtragen. Beides ist eine Angabe über zwei Menschen zugleich und wird deshalb protokolliert. Eine Ausnahme benennen wir ausdrücklich: In seltenen Einzelfällen und nach Absprache kann die Plattformleitung founderi selbst in eine Empfehlungskette einhängen. Dieser Vorgang löst keine Benachrichtigung aus; er verlangt eine Begründung und steht mit Namen und Zeitpunkt im Prüfprotokoll. Über Ihre eigene Position können Sie jederzeit Auskunft verlangen.
Gutscheincodes verarbeiten wir mit dem eingelösten Code, dem freigeschalteten Leistungsumfang und dem Zeitpunkt der Einlösung, damit ein Code nicht mehrfach verwendet wird.
Wird eine Veranstaltung abgesagt oder eine Community geschlossen, erstatten wir von uns aus, was bezahlt und nicht geliefert wurde — bei einer Community den ungenutzten Rest der laufenden Abrechnungsperiode anteilig, bei Tickets und nicht durchgearbeiteten Kursen den vollen Betrag. Dafür verarbeiten wir Ihre Kauf- und Zahlungsdaten und schreiben Ihnen; wer bezahlt hat, bekommt dabei eine andere Nachricht als wer nicht bezahlt hat, weil die Frage nach dem Geld vor allen anderen steht.
Für Mitglieder des Gründerklubs verarbeiten wir zusätzlich die Beteiligung am Monatsergebnis: den Anteil je Platz, die monatliche Abrechnung und die daraus folgenden Auszahlungen. Innerhalb des Klubs ist die Verteilung eines Monats mit allen Beträgen einsehbar — die eigene Zeile mit Namen, die übrigen nur als „Mitglied 2“ bis „Mitglied 21“, weil ein fester Anteil eine Sache zwischen dem Unternehmen und der einzelnen Person bleibt. Die Plattformleitung darf in diesen Bereich hineinsehen, ohne mitzuzählen; jeder solche Blick wird protokolliert, und die Liste dieser Zugriffe steht den Klubmitgliedern offen.
23. E-Mails, Messung des Versands und Push-Benachrichtigungen
Wir versenden E-Mails über die für founderi konfigurierte SMTP-Infrastruktur: Anmeldecodes, Einladungen, Sicherheits- und Kontohinweise, Kauf- und Auszahlungsbelege, Veranstaltungs- und Systembenachrichtigungen, Hinweise auf liegengebliebene Direktnachrichten sowie – soweit Sie dem nicht widersprochen haben – Zusammenfassungen und Rundmails. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, bei betrieblich erforderlichen Hinweisen und bei Direktwerbung an bestehende Mitglieder zusätzlich Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Zu jeder versendeten Mail protokollieren wir: Art der Mail, Empfängeradresse und deren Anbieter, Sprache, Betreff, Zustellstatus, die Kennung des Postausgangs und dessen Antwort, im Fehlerfall Fehlertext und Fehlerklasse, Zahl der Versuche, Dauer und Größe. Das beantwortet die Frage „ist die Mail rausgegangen?“ mit einem Beleg statt mit unserem Wort. Prallt eine Adresse dauerhaft ab, tragen wir sie auf eine Sperrliste, damit wir sie nicht erneut anschreiben.
Wir setzen ausdrücklich kein Zählpixel ein und messen nicht, ob eine Mail geöffnet wurde. Gemessen werden nur Klicks: Links in unseren Mails führen über eine kurze Weiterleitung, bei der wir Zeitpunkt des ersten Klicks und die Geräteklasse (Telefon, Tablet, Rechner) speichern – nie die vollständige Browserkennung. Das Ziel steht dabei auf der Zeile und nicht im Link, damit daraus keine offene Weiterleitung wird. Aus Ihrem Klickverhalten auf unsere eigene Post leiten wir ab, zu welcher Tageszeit wir Ihnen schreiben und wie oft – wer nicht reagiert, hört seltener von uns.
Einige Erinnerungsmails formuliert ein KI-Modell auf Ihre Lage hin (Abschnitt 18). Es bekommt dafür: worauf die Mail sich bezieht, Ihren Ort und Ihre Ortszeit, Ihr Fachgebiet und wie lange Sie dabei sind. Es bekommt ausdrücklich nicht: Ihre Anschrift und Ihr Geburtsdatum. Der Wortlaut jeder so verschickten Mail wird bei uns gespeichert, damit nachvollziehbar bleibt, was Ihnen tatsächlich geschrieben wurde.
Mitglieder, die andere geworben haben, können diesen höchstens alle drei Tage eine Nachricht schreiben, die über unsere Absenderadresse mit ihrem Namen darüber zugestellt wird. Fremde Links gehen dabei nicht hinaus, geantwortet wird innerhalb der Plattform; Ihre Adresse erfährt die schreibende Person nicht.
Rundmails und Erinnerungsstrecken können Sie jederzeit abbestellen – über den Abmeldelink, den Ein-Klick-Abmelder Ihres Mailprogramms oder in Ihren Einstellungen. Transaktionale Post (Anmeldecode, Beleg, Sicherheitshinweis) lässt sich nicht abbestellen, weil sie zur Durchführung des Vertrags gehört. Beim Abmelden fragen wir freiwillig nach dem Grund; die Abmeldung wirkt unabhängig von Ihrer Antwort.
Push-Benachrichtigungen sind optional. Aktivieren Sie sie, speichern wir ein Push-Abonnement mit technischer Endpunktadresse und kryptografischen Schlüsseln. Die Zustellung erfolgt über den Push-Dienst Ihres Browsers oder Betriebssystems, etwa von Apple, Google oder Mozilla. Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO; widerrufen können Sie sie in den Browser- oder Geräteeinstellungen und in der Plattform.
24. Moderation, Meldungen, Sperren und Missbrauchsabwehr
Zum Schutz von Mitgliedern und Plattform verarbeiten wir Meldungen zu Inhalten oder Personen, den angegebenen Meldegrund, optionale Erläuterungen, die betroffenen Inhalte, Zeitpunkte, beteiligte Konto-Kennungen, Moderationsentscheidungen und gegebenenfalls Maßnahmen wie Verwarnungen, Einschränkungen, Sperren oder Löschungen. Dasselbe gilt für technische Missbrauchssignale wie auffällige Anmeldeversuche, überschrittene Anfragegrenzen oder wiederholt fehlerhafte Anfragen sowie für Berichte des Browsers über blockierte Inhalte.
Eine automatisierte Spam-Erkennung wertet mehrere Signale aus und legt auffällige Fälle dem Team vor. Sie sperrt niemanden von sich aus; über belastende Maßnahmen entscheidet ein Mensch. Entfernt die Moderation einen fremden Beitrag oder korrigiert sie ihn, ist die Änderung für alle als solche erkennbar, die frühere Fassung bleibt erhalten und der Eingriff wird protokolliert.
Bei Angriffen und wiederholtem Missbrauch können wir einzelne IP-Adressen zeitweise sperren; gespeichert werden die Adresse, der Grund und der Zeitpunkt. Wird ein Konto gesperrt, hinterlegen wir zur Durchsetzung der Sperre Merkmale in Form eines nicht rückrechenbaren Fingerabdrucks (geprüfter Name mit Geburtsdatum, Kennung der Identitätsprüfung, Bankverbindung, E-Mail-Adresse) sowie ein bewusst gekürztes Erkennungsetikett. Die Klartextwerte werden dafür nicht gespeichert; diese Liste kann genau eine Frage beantworten, nämlich ob es sich um dieselbe Person handelt. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Bei einer Meldung kann die gemeldete Person erfahren, dass eine Maßnahme ergriffen wurde. Die Identität meldender Personen geben wir nicht ohne rechtliche Grundlage weiter; vollständige Vertraulichkeit können wir bei rechtlichen Verfahren oder zwingenden Offenlegungspflichten jedoch nicht uneingeschränkt zusagen. Das Postfach einer meldenden Person öffnen wir nur mit deren ausdrücklicher Freigabe.
25. Support, Team-Zugriffe und Protokolle
Für Support-Anfragen verarbeiten wir Ihre Schilderung, Anhänge, den Vorgangsverlauf, die Zuordnung zu Ihrem Konto sowie die Antworten des Teams. Eine erste Einordnung übernimmt der Assistent; er reicht einen Vorgang an Menschen weiter, wenn er nicht weiterhilft. Solange ein Vorgang offen ist, weiß der Assistent davon, damit er eine Statusfrage nicht als neuen Auftrag missversteht.
Zur Fehlersuche kann die Plattformleitung die Oberfläche zeitlich befristet mit den Augen eines Mitglieds ansehen. Dieser Zugriff ist an mehrere Bedingungen geknüpft, wird protokolliert und ändert für die betroffene Person nichts: Sie erscheint dabei nicht als online, erhält keine Aktivitätspunkte und ihre Sitzungen bleiben unberührt. Administrative Vorgänge des Teams – insbesondere Änderungen an Konten, Sperren, Freigaben und der Aufruf eines Ausweisbildes – werden in einem Prüfprotokoll festgehalten.
Das Team kann zu einem Konto interne Notizen führen — etwa den Stand eines Vorgangs oder eine getroffene Absprache. Sie tragen den Namen der schreibenden Person und den Zeitpunkt, sind für das Mitglied nicht sichtbar und unterliegen Ihrem Auskunftsrecht wie alles andere auch. Für die Bearbeitung eines Vorgangs stellt das Backoffice die zu einem Konto gehörenden Angaben in einer Übersicht zusammen; sie zeigt nichts, was nicht ohnehin gespeichert ist. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Team-Konten können auf Wunsch unter einem Plattformnamen statt unter dem bürgerlichen Namen auftreten. Diese Anzeige ändert nichts an Belegen, Rechnungen, Identitätsprüfungen und Protokollen: Dort steht weiterhin der Mensch. Auswertungen des Betriebs (Kosten, Auslastung, Trichter, Zustellquoten) führen wir soweit möglich zusammengefasst; Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
26. Befragungen und freiwillige Angaben
An vier Stellen fragt founderi Sie nach Ihrer Einschätzung: beim Ankommen nach Ihrem Ziel und danach, was Ihnen im Weg steht und woher Sie uns kennen; höchstens einmal pro Woche mit einer kurzen Frage im Feed; beim Abbestellen von Post nach dem Grund; und beim Löschen des Kontos nach dem Grund. Alle diese Angaben sind freiwillig, es gibt für sie keine Aktivitätspunkte, und das Wegklicken einer Frage ist selbst eine gültige Antwort – dieselbe Frage kommt dann nicht wieder.
Gespeichert werden die gewählte Antwort und, wenn Sie eines schreiben, Ihr freier Text. Die Antworten fließen in zusammengefasste Auswertungen ein, an denen sich zeigt, wo die Plattform hakt; die Antworten aus der Willkommensstrecke bestimmen zusätzlich die Reihenfolge der Vorschläge, die Sie danach sehen. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einer belegten statt geratenen Produktentwicklung nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; Ihre Angaben löschen wir mit Ihrem Konto.
27. Herkunft der Daten, Bereitstellungspflichten und automatisierte Entscheidungen
Die Daten stammen grundsätzlich von Ihnen – aus Ihren Eingaben, Uploads und Handlungen innerhalb der Plattform. Zusätzlich erhalten wir Daten von anderen Mitgliedern, wenn diese Sie einladen, erwähnen, markieren, Ihnen schreiben, Sie zu einer Veranstaltung anmelden oder Inhalte mit Ihnen teilen. Von Dienstleistern erhalten wir Status- und Referenzdaten: von Stripe zu Zahlungen und Auszahlungen, von Didit zum Ergebnis der Identitätsprüfung samt Name und Geburtsdatum aus dem Dokument. Technische Daten entstehen bei der Nutzung automatisch. Für Menschen, die sich vor dem Start der Plattform in die Warteliste auf founderi.io eingetragen hatten, stammen Adresse, Name, Empfehlungscode und die Zuordnung zur werbenden Person aus dieser Warteliste; sie sind mit dem Start in die Plattform übernommen worden.
Die für Registrierung, Authentifizierung, Identitätsprüfung, Zahlungsabwicklung oder eine gewählte Funktion erforderlichen Angaben müssen bereitgestellt werden; ohne sie können wir das Konto, die Zahlung, die Prüfung oder die jeweilige Funktion nicht oder nicht vollständig bereitstellen. Freiwillige Profilangaben, Standortangaben, optionale KI-Hilfen, Push-Benachrichtigungen und die einwilligungsbasierte Analyse sind keine Voraussetzung für die Kernnutzung.
Eine automatisierte Entscheidung im Einzelfall einschließlich Profiling nach Art. 22 DSGVO, die Ihnen gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder Sie in vergleichbarer Weise erheblich beeinträchtigt, treffen wir nicht. Automatisierte Prüfungen – Anfragegrenzen, Malware-Prüfung, Inhaltsfilter, Spam-Erkennung, die Vorbewertung einer Ausweisprüfung – dienen dem Schutz der Plattform und der Vorbereitung; belastende Entscheidungen trifft ein Mensch. Eine Ablehnung der Identität durch die eigene Prüfung ohne menschliche Beteiligung ist ausgeschlossen.
28. Empfänger, Auftragsverarbeiter und Zugriffsschutz
Wir setzen Dienstleister nur ein, soweit dies für Betrieb, Sicherheit und die von Ihnen verlangten Funktionen erforderlich ist. Soweit Dienstleister in unserem Auftrag personenbezogene Daten verarbeiten, schließen wir die erforderlichen Vereinbarungen zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO; im Übrigen stützen wir die Verarbeitung auf die jeweils passende datenschutzrechtliche Rolle und Rechtsgrundlage.
Die wesentlichen Empfänger sind: Microsoft (Azure Container Apps, PostgreSQL, Blob Storage, Key Vault, Azure Monitor sowie Azure OpenAI für alle KI-Funktionen), Hetzner Online GmbH (Server der Sprach- und Videoräume), Stripe (Zahlungen, Connect, Auszahlungen und bisherige Identitätsprüfungen), Didit (Ausweisprüfung), der konfigurierte SMTP-Dienst für den E-Mail-Versand, die Push-Dienste der Browser- und Betriebssystemanbieter, Fontshare und jsDelivr für Schrift- und Anzeigedateien, die Suchmaschinen DuckDuckGo, Brave Search und Mojeek sowie die Kurs- und Nachrichtenquellen Stooq, Yahoo Finance und Google News für Abfragen unseres Servers, und die Betreiber der von Mitgliedern eingebetteten Inhalte.
Innerhalb von founderi erhalten nur Personen Zugriff, die ihn für ihre Aufgaben benötigen. Rollen- und Rechtekonzepte begrenzen den Zugriff auf Community-Inhalte, administrative Funktionen und besonders geschützte Bereiche; für Ausweisbilder gilt die engste Stufe (Abschnitt 21). Personenbezogene Daten geben wir außerdem weiter, wenn dies zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten erforderlich ist oder eine vollstreckbare behördliche oder gerichtliche Anordnung vorliegt.
29. Datenübermittlungen in Drittländer
Einige eingesetzte Dienstleister oder deren Unterauftragnehmer können außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums sitzen oder von dort auf Daten zugreifen – insbesondere Stripe, GIPHY sowie einzelne Push-, Such-, Kursdaten- und Einbettungsdienste. Auch bei Microsoft können je nach Dienstvertrag, Supportfall oder Konfiguration Drittlandbezüge entstehen; für die Azure-Produktivressourcen ist die Verarbeitung in den oben genannten europäischen Regionen und für die KI-Aufrufe die EU-Datenzone vorgesehen.
Soweit eine Übermittlung in ein Drittland erfolgt, stellen wir die Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO sicher – insbesondere über einen Angemessenheitsbeschluss, eine Zertifizierung unter dem EU-US Data Privacy Framework, soweit anwendbar, oder die Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission samt zusätzlicher Schutzmaßnahmen, soweit erforderlich. Informationen zu den im Einzelfall maßgeblichen Garantien können Sie über die im Impressum angegebenen Kontaktdaten anfordern.
30. Speicherdauer, Löschung und Sicherungen
Wir speichern personenbezogene Daten nur so lange, wie es für den jeweiligen Zweck erforderlich ist. Kontodaten und Einstellungen speichern wir für die Dauer des Kontos. Community-Inhalte, Nachrichten und Medien bleiben gespeichert, bis die berechtigte Person sie löscht, eine festgelegte Frist abläuft oder das Konto beziehungsweise die Community entfernt wird.
Feste Fristen gelten insbesondere für: Server- und Anwendungsprotokolle (30 Tage), Bühnen-Mitschriften (30 Tage), Nutzungsereignisse mit Einwilligung (90 beziehungsweise 180 Tage), Bilder und Dokumentangaben einer Ausweisprüfung (mit der Entscheidung, spätestens nach zwei Stunden bei Abbruch beziehungsweise sieben Tagen ohne Entscheidung) sowie für Mediathek-Ordner die von der Community gesetzte Frist. Zahlungs-, Rechnungs-, Gutschriften- und steuerrelevante Unterlagen bewahren wir für die gesetzlich vorgeschriebene Dauer auf; regelmäßig sind das sechs beziehungsweise zehn Jahre.
Für die Wiederherstellbarkeit sichern wir die Datenbank: Azure hält eine zeitpunktgenaue Sicherung von 14 Tagen vor, zusätzlich erstellen wir einen täglichen logischen Abzug in einen getrennten Speicherbereich (30 Tagesstände, zwölf Wochenstände, zwölf Monatsstände – ein einzelner Abzug lebt damit längstens rund 16 Monate). Gelöschte Daten können bis zum Ablauf des jeweiligen Sicherungsstands noch in einer Sicherung vorhanden sein und werden in dieser Zeit ausschließlich zur Wiederherstellung und für Sicherheitszwecke verarbeitet. Dateien im Objektspeicher – und damit auch Ausweisbilder – werden nicht gesichert; eine dort gelöschte Datei ist sofort und endgültig weg.
31. Technische und organisatorische Maßnahmen
Wir treffen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO. Dazu gehören insbesondere Transportverschlüsselung über TLS, verschlüsselte Speicherung von Nachrichteninhalten und Mitschriften, Zugriffskontrollen und rollenbasierte Berechtigungen, ein optionaler zweiter Anmeldefaktor, der auf allen geschützten Routen durchgesetzt wird und nicht nur auf den Seiten davor, getrennte Speicherbereiche für Medien, Belege, Klub-Unterlagen, Ausweisbilder und Sicherungen, private Netzwerkanbindungen für zentrale Azure-Dienste, Schutz vor Zugriffen auf interne Adressen bei Abrufen fremder Seiten, Anfragegrenzen gegen Missbrauch, Prüfung von Uploads auf Schadsoftware, regelmäßige Sicherungen sowie Überwachung und Alarmierung des Betriebs.
Zugangsdaten zu Anwendung, Datenbank und Diensten liegen in Azure Key Vault; die Anwendung greift über eine verwaltete Identität darauf zu, sodass keine Zugangsdaten im Quellcode oder in der Anwendung im Klartext stehen. Für die KI-Ressource und den Objektspeicher existieren gar keine API-Schlüssel. Sicherheitsmaßnahmen passen wir fortlaufend an technische Entwicklungen und das Risiko an.
Eine absolute Sicherheit kann bei internetbasierten Diensten nicht garantiert werden. Stellen wir eine Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten fest, erfüllen wir unsere Melde- und Benachrichtigungspflichten nach Art. 33 und 34 DSGVO.
32. Ihre Rechte und Beschwerderecht
Sie haben – unter den jeweiligen gesetzlichen Voraussetzungen – das Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO), Berichtigung (Art. 16 DSGVO), Löschung (Art. 17 DSGVO), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO), Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO) und Widerspruch gegen Verarbeitungen auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder lit. f DSGVO (Art. 21 DSGVO). Erteilte Einwilligungen – für die Nutzungsanalyse, für Push-Benachrichtigungen und für den Gesichtsabgleich bei der Ausweisprüfung – können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, ohne dass die Rechtmäßigkeit der bis dahin erfolgten Verarbeitung berührt wird.
Ihr Konto können Sie in den Kontoeinstellungen unter „Konto & Sicherheit“ selbst löschen. Vor dem Löschen zeigt die Plattform an Ihrem eigenen Bestand gerechnet, was geschieht — und zwar auch das Unangenehme: Ihre Mitgliedschaften enden, von Ihnen gegründete Communities verschwinden mit Ihnen, Aktivitätspunkte samt Level und Serie verfallen. Ihre Beiträge und Nachrichten bleiben stehen, künftig ohne Ihren Namen als „Gelöschtes Mitglied“ — sie sind Teil von Gesprächen, an denen andere Menschen beteiligt sind. Die Empfehlungskette der Menschen, die über Sie gekommen sind, bleibt bestehen, damit deren Provision weiterläuft. Rechnungen, Gutschriften und Auszahlungsbelege bleiben aufbewahrt, solange die steuerlichen Fristen laufen. Ihre E-Mail-Adresse wird wieder frei.
Steht eine Auszahlung offen, ist das Löschen so lange gesperrt — sonst verschwände ein Konto, dem noch Geld zusteht. Ein Grund für Ihren Weggang wird gefragt, ist aber freiwillig und hält das Löschen nicht auf. Einen Selbstbedienungs-Export Ihrer Daten gibt es derzeit nicht; für Auskunft und Datenübertragbarkeit nutzen Sie bitte die in Abschnitt 1 genannten Kontaktdaten. Wir antworten innerhalb der gesetzlichen Fristen.
Sie haben außerdem das Recht, sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu beschweren, insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres gewöhnlichen Aufenthalts, Ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes (Art. 77 DSGVO).
33. Änderungen dieser Datenschutzerklärung
Wir aktualisieren diese Datenschutzerklärung, wenn sich Rechtslage, Verarbeitungsvorgänge, eingesetzte Dienste oder Sicherheitsmaßnahmen ändern. Maßgeblich ist die jeweils auf dieser Seite veröffentlichte Fassung. Ändert sich der Umfang einer Verarbeitung, die auf Ihrer Einwilligung beruht, holen wir diese Einwilligung erneut ein, statt die alte stillschweigend weitergelten zu lassen.